Familien-Partei Deutschlands

Stadtverband Arnsberg

Presse


Zurück zur Übersicht

19.01.2018

Reinhard Wilhelm setzt auf Basis-Demokratie und Offenheit

Quelle: WESTFALENPOST -

Der 46-Jährige Kandidat der Familienpartei ist wertkonservativ, humanistisch und gegen Hass und Extremismus.

„Wir sind in unserem Elternhaus sehr politisch aufgewachsen.“ Deshalb sei es für ihn Verpflichtung, sich aktiv an der Gesellschaft zu beteiligen. „Auf der Basis unserer Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung.“ Sagt Reinhard Wilhelm, Bürgermeisterkandidat der Familienpartei. Und wie beurteilt er seine Chancen? „Gut.“

Auch wenn der 46-jährige Rechtsassessor für viele noch ein unbeschriebenes Blatt ist und die Ortsgruppe der Familienpartei gerade erst das Licht der Welt erblickt hat, kann er auf vielfältige politische Erfahrungen verweisen.

„Meiner Überzeugung bin ich immer treu geblieben“
Erfahrungen, die er nicht im linearen Werdegang erworben hat, sondern in verschiedenen Parteien. „Aber meiner Überzeugung, dass Basis-Demokratie das richtige ist, bin ich immer treu geblieben.“

Politik und Diskussionskultur hat Wilhelm bereits im Elternhaus im westfälischen Münster in jungen Jahren aufgesogen. „Mein Vater war FDP-Ratsherr, meine Mutter für die Liberalen im Kreistag und bekennende Feministin. So wurde bei uns zu Hause immer diskutiert. Kontrovers und offen.“

Austritt aus der CDU, weil ihm dort die Werte fehlen
Da war es für den Schüler Wilhelm selbstverständlich, sich für die FDP als Wahlkampfhelfer einzusetzen. Als Jura-Student in Marburg bekam er dann Kontakt zur Konrad-Adenauer-Stiftung, leitete dort Seminare und trat später in Ense, seinem vormaligen Wohnort, der CDU bei.

Doch als Angela Merkel die Sozialdemokratisierung der Union eingeleitet habe, habe er sich dort nicht mehr wohl gefühlt. „Das christliche Vokabular wie Menschlichkeit und Caritas sind in der CDU verschwunden. Doch Werte sind sehr wichtig - und nicht oberflächlicher Werte-Konservativismus.“

Die intellektuellen AfD-Köpfe haben zunächst imponiert
Wilhelm verließ die CDU, trat 2013 in die AfD ein. „Weil mir damals Lucke und die anderen intellektuellen Köpfe imponiert haben mit ihrem Werte-Konservativismus und ihrer Liberalität.“

Aber dann habe der „Pöbel“ Einzug in die Partei gehalten und eine ganz besondere Eigendynamik entwickelt. Mit Islamkritik, ungesunden Diskussionen, Ausgrenzung und Ex­tremismus. „Dinge, für die ich kein Verständnis habe.“

„Die etablierten Parteien bieten keine Alternative mehr“
Auch, weil Religion und Politik streng zu trennen seien. „Politik darf sich nicht in Religion einmischen.“ Und klar sei auch, dass in Deutschland kein Platz für Scharia und Extremismus sei. Basis allen Handelns dürfe allein die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung sein.

2015 war so das Kapitel AfD für Wilhelm beendet, er wechselte in die Familienpartei mit ihrer „bodenständigen und ideologiefreien Ausrichtung. Denn die etablierten Parteien bieten für mich keine Alternative mehr, nur noch festgefahrene Strukturen“.

Wilhelm will digitalen Bürgerrat einrichten
Daher ist für ihn die Einrichtung eines digitalen Bürgerrates von zentraler Bedeutung. „Damit sich die Bürger einbringen können und alle Entscheidungen transparent und nachvollziehbar werden.“

Wilhelms erstes Ziel, sollte er Bürgermeister werden: sich stärker mit der Zuwanderung befassen. „Wir müssen diesen Menschen die Perspektiven klarmachen, das ist die beste Prävention.“ Zumal die demografische Entwicklung im Gegensatz zum Beispiel zu Soest „in Arnsberg ein Drama ist“.

„Weil ich ein Fan von Pluralismus bin“
Er selbst werde als Bürgermeister ein Moderator sein. „Ich setze auf konstruktive Arbeit, offene Diskussionen und die Mitarbeit der Bürger. Weil ich ein Fan von Pluralismus bin.“

Und was geht nicht mit einem Bürgermeister Reinhard Wilhelm? „Hass jeglicher Art, Ausgrenzung und Destruktivität.“

Link: https://www.wp.de/staedte/arnsberg/reinhard-wilhelm-setzt-auf-basis-demokratie-und-offenheit-id213151685.html



Zurück zur Übersicht